Freitag, 8. Mai 2009

Poken - Eigentlich eine gute Idee...


…endlich mal über den modernen Nachfolger der guten alten Visitenkarte nachzudenken.

Genauso wie bei mir, sammelt sich wahrscheinlich bei vielen Menschen relativ schnell ein großer Stapel dieser kleinen Pappkärtchen an. Man trifft halt auch eine menge Leute, beruflich und privat.

Will man aber mit den, darauf enthaltenen, Informationen auch etwas anfangen ist eintippen angesagt. Zwar gibt es schon seit geraumer Zeit spezielle Scanner um Visitenkarten zu erfassen, aber bei mir hat das nie so richtig funktioniert.
So gesehen müssten sich Lösungen, die es erlauben seine Daten direkt auszutauschen, eigentlich verkaufen wie das berühmte „geschnittene Brot“.

Solche Ansätze gab es auch immer wieder. - Zum Beispiel der Adressaustausch via Infrarot von Palm zu Palm, oder die Möglichkeit seine Daten via QR-Code einscanbar zu machen. Nicht um sonst gibt es auch mit „Vcard“ die elektronische Visitenkarte. Und dennoch ist hat sich nichts davon im direkten Kontakt wirklich durchsetzen können.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch so bleiben wird – und zwar aus zwei Gründen:

  1. Der Austausch von Visitenkarten ist die ritualisierte Form des Austausches von Geschenken und damit so etwas wie ein kultureller Akt. Wer es je mit Japanern zu tun hatte wird das bestätigen können. Wenn auch nicht so offensichtlich, gilt das auch bei uns.
  2. Viele Menschen haben Probleme sich Namen zu merken. Eine, vor einem liegende, Visitenkarte hilft hier ungemein manch peinliche Situation zu umschiffen.

Trotzdem bleibt immer noch die Sache mit dem Eintippen und hier bin ich über ein nettes kleines „Gadget“ gestolpert welches vielleicht helfen könnte dieses Problem zu lösen:



Zugegeben, die kleinen Kelchen sind nicht unbedingt das, was man nun einem Josef Ackermann, anstatt einer Visitenkarte, unter die Nase halten sollte. - Und ich wäre auch sehr verwundert wenn er auch noch das passende Gegenstück aus der Tasche ziehen würde. Aber die Idee hinter den Poken (so nennt man die Dinger) ist durchaus nachdenkenswert:

Der Poken ist ein RFID-Tag/Reader mit USB-Anschluss. Hält man zwei davon aneinander, tauschen Sie Ihre ID,s und speichern Diese jeweils ab. Wieder zu hause, schließt man man das Teil an den Rechner und übermittelt die gesammelten ID's an einen Server. Auf diesem Server werden die Kontaktdaten der getroffenen Personen dem eigenen Adressbuch zugefügt.

Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus:



Was jetzt eigentlich noch fehlt ist ein „Business-Poken“. Damit meine ich nicht nur einfach ein etwas „Ackermann-tauglicheres“ Gehäuse, sondern auch ein etwas anderes Konzept:

Warum den RFID-Chip nicht einfach in die Visitenkarte implantieren und diese dann zu hause vor einen Scanner halten? Damit habe ich immer noch Etwas was ich übergeben kann und trotzdem den Vorteil der einfachen Datenübername.

Eine Nettes Spielzeug sind die Poken aber doch. Wer eins haben will kann es hier kaufen...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Auf http://www.get-a-poken.de gibts jetzt die allerneusten Modelle wie Dragon, Tigress oder Mad K Poken.