Freitag, 20. Februar 2009

RFID at Home

Auch wenn ich hier vor allem meine Fotos zeige, gibt es doch von Zeit zu Zeit auch immer mal ein anderes Thema über dass es sich zu schreiben lohnt. Und um so ein Thema geht es heute.

Vor ein paar Tagen bin ich über einen interessanten Artikel in der PM gestolpert (kann mal hier online nachlesen). Zusammengefasst geht es darin um dem Mir:ror von Violet, einem (wie ein USB- Tassenwärmer aussehendes) Device, dass nichts anderes als ein RFID-Reader ist. Dazu gehören dann noch zwei kleine Plastikhasen, sowie einige Aufkleber, die alle einen „RFID-Tag“ enthalten.




Soviel zu Hardware – aber der eigentliche Clou liegt in der Software: Man kann jedem Tag ganz unterschiedliche Aktionen zuweisen. Zum Beispiel das Aufrufen einer Webseite, das vorlesen von News, jemanden über Skype anrufen, einen Eintrag in Twitter absetzten und vieles mehr.


Ausgeführt werden diese Aktionen immer dann, wenn der betreffende Tag auf den Reader gelegt oder auch herunter genommen wird. Man kann die Aktionen beliebig kombinieren und, durch Einfügen spezifischer Variablen, auch individuell anpassen.


Wohl jeder hat in der Vergangenheit die Diskussion über das Für und Wieder der RFID-Technologie mitbekommen. Sei es bei der Einführung des elektronischen Personalausweises oder bei der Debatte darum, was alles schreckliches passieren kann wenn jeder Artikel mittels seines RFID-Tags immer und überall eindeutig zu identifizieren wäre.


Also, warum sollte man sich so etwas dann auch noch freiwillig ins Haus holen? Und, wenn man es schon tut, was wäre eine sinnvolle Anwendung, die das Ganze über den Status eines neuen Spielzeugs für Technikverliebte hinaus hebt? - Oder noch einfacher: Wie verkaufe ich so etwas meiner Frau?


Ich persönlich glaube schon, dass solch ein Produkt zu Hause sinnvoll einsetzbar ist. Dies gerade weil die Software es erlaubt sich individuell seine „Ereignisse“ zusammen zu basteln:


  • Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass es sicher praktisch wäre, wenn der Kaffee sich selbst, nach der soundsovielten Entnahme, auf die Einkaufsliste setzt.
  • Oder wie wäre es mit dem Haustürschlüssel an den man eine Email schicken kann um dem Besitzer, beim Betreten seiner Wohnung, eine wichtige Nachricht vorlesen zu lassen?
  • Was mir auch noch einfällt ist das Handy welches Anrufe auf den privaten Festnetzanschluß umleitet, sobald es sich in der Ladestation befindet; und natürlich umgekehrt wenn es heraus genommen wird.
  • Und schließlich, wie wäre es mit der Visitenkarte, die sich selbstständig in das Adressbuch einträgt und auch noch das Navi programmieren kann?


Das Meiste davon geht jetzt schon mit Violets Mir:or, für den Rest müsste man noch etwas an der Software feilen. Ich werde jedenfalls noch etwas Zeit in dieses Spielzeug investieren. Und wer mag, der kann schon mal meiner Uhr eine Mail schicken, ihre Adresse ist:


MichaelsUhr@things.violet.net




Mittwoch, 11. Februar 2009

Montag, 9. Februar 2009