Mittwoch, 18. April 2007

Oh, Schäuble!

Wolfgang Schäuble ist ein Mensch dessen Schicksal (vor allem die Art wie er es meistert) uns allen zeigt, dass Schicksalsschläge und Behinderung keineswegs Gründe zur Resignation sein müssen. Hierfür verdient er alle Hochachtung und Respekt!

Aber es ist wie immer im Leben:

Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

Und - Wenn ich heute lese, dass unser Bundesinnenminister, für die Abwehr des Terrors, auch die Verfolgung Unschuldiger und sogar die Folter nicht grundsätzlich ablehnt, beschleicht mich schon die Angst, dass auch wir nicht allzu weit hiervon entfernt sind.

Viele von uns haben das Gefühl, dass der Weg den die US-Politik seid dem 11. September 2001 gegangen ist, nicht der richtige war. Vielleicht denken wir auch, dass dies im heutigen Deutschland so nicht möglich wäre. Aber Äußerungen wie oben zeigen nur zu deutlich, dass auch bei uns die Angst nur groß genug sein muss das vermeintliche Wohl vieler über das tatsächliche Wohl einzelner zu stellen.

Was wir alle akzeptieren müssen ist die Tatsache, dass die Welt kein absolut sicherer Ort ist - nie war - niemals sein wird! - Ich denke, gerade Herr Schäuble ist sich dessen sehr bewusst. Deswegen verstehe ich nicht warum gerade er so leichtfertig mit unserer Sicherheit umgeht.

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