Dienstag, 13. Februar 2007

Meine IT - 3

Teil 3 - Für Ute wird es ernst
Ich bin ein Mann, meine Frau nicht. Wo liegt der (nicht biologische) Unterschied? - Jeder Mann, der in einer festen Beziehung lebt kennt Ihn:

Wir lieben den Fortschritt und sind somit immer auf der Suche nach dem Neuen -> Jäger. Das ganze Gefasel von besser, schöner und weiter dient nur als Rechtfertigung für unsre Frauen, deren Wünsche eher auf das Bewährte und schon für gut befundene ausgerichtet sind -> Sammler (Remember: WAF).

Vor diesem Hintergrund war war mir doch etwas mulmig Ute, von Ihrem Windows PC weg, auf die JDS-Umgebung der SunRay zu migrieren. Für meine (jede?) Frau ist der Computer ein Werkzeug um z.B. Briefe zu schreiben oder im Internet einkaufen zu gehen. Sie möchte nicht, bei jeder kleinen Änderung, neu lernen müssen wie das Geht. - Und ganz ehrlich - Unterschiede gibt es natürlich schon: StarOffice ist nicht 100% identisch zu Word und Firefox/Thunderbird geht auch nicht ganz genauso wie IE und Outlook (meine Kunden verhalten sich übrigens manchmal auch so).

Was tun? - Die Sache hübsch verpacken! - Ich hab Ihr dieses Schätzschen auf den Schreibtisch gestellt:


Tja, und man glaubt es kaum, Sie war entzückt:
  • Jede menge Platz. -Vorallem unter dem Schreibtisch für die Knie.
  • Kein Krach.
  • Keine hässlichen Kabelverhaue in denen immer der Wischmob hängenbleibt.
Was soll ich sagen? Nicht die Technik hat überzeugt, sondern die Ästhetik. Die Vorteile der SunRay an sich hat mein Schatz so nebenbei mitgenommen:

"Ja, ganz nett, daß ich nicht mehr auf das Starten des Rechners warten muß und einfach nur diese Karte reinschieben kann um genau da weiter zu machen wo ich gestern aufgehört habe. Aber für so was hab ich ja Dich."

- Ich liebe Ute! -

Jetzt aber genug von der holden Weiblichkeit. - Im 4. Teil wird's männlich! -

Stay tuned!

Sonntag, 11. Februar 2007

Meine IT - 2

Teil 2 - Der Weg


Ute's Arbeitsplatz anno 2002. - Wie man sieht, übt der Computer auch schon auf Joshi seine Anziehungskraft aus. Wobei (Murphy sei Dank), der erste Knopf den mein Sohn je drückte der Reset-Taster war. Dies natürlich, gerade bevor Ute's Memoiren zum ersten Mal gespeichert werden sollten - ich hab's natürlich (in nur ganz wenigen Nächten) geschafft, alles aus den TEMP-Dateien zu rekonstruieren.

2003 kam dann meine erste richtige "Sun" ins Haus: Eine Ultra 60 die schon viele Jahre als Engineering Workstation bei meinem Lieblings-Automobilherteller hinter sich, und eine glänzende Zukunft als SunRay Server, bei mir vor sich hatte.

mein "Schweinestall" vor dem Umbau

Außerdem hatten wir, Joshi war schließlich in mein Arbeitszimmer eingezogen, einen alten Schweinestall auf unserem Grundstück zu meinem neuen "Home Office" umgebaut (bitte keine Vergleiche!). Also der ideale Zeitpunkt für meine Migration!

Um das mit dem WAF erträglich zu halten, beschloss ich Ute's Arbeitsplatz erst einmal unangetastet zu lassen. Lediglich den Reset-Taster habe ich abgeklemmt.

Die Installation von Solaris auf der Workstation ging recht flott und auch die SunRay Server Software lies sich erstaunlich einfach installieren (es gibt übrigens auch eine x86 Version von Solaris und der SunRay Software).

Da die komplette Solaris Distribution verwendete, wurden auch gleich alle nötigen Anwendungen mit installiert. Alles in Allem eine Sache von einem knappen Nachmittag. Jetzt noch die, vorläufig nur geliehene, SunRay an den Switch anschließen und fertig war die Laube.

Von nun an ging alles über die SunRay ("CONSOLE" Eintag in der /etc/default/login nicht vergessen): User anlegen, einrichten von Mail etc. - alles kein Problem! Bis wirklich alles lief war gut ein Tag vergangen.

Wer jetzt sagt, dass das Einrichten eines PC's auch nicht länger dauert hat recht, vergisst aber etwas ganz Entscheidendes:

  • Eine U60 (2 CPU's, 2GB Memory & 2x36GB HDD) als SunRay Server verträgt locker 10 oder mehr Clients- moderne Systeme sind da noch um Klassen besser.
  • Das hinzufügen einer weiteren Arbeitstation beschränkt sich auf das anschließen der SunRay. Ein weiterer PC muß komplett installiert werden. Jede Wartung geschieht zentral auf dem Server und somit auch nur einmal.

D.h. je mehr PC's ersetzt werden, je einfacher und preiswerter wird die Sache, selbst für meine Mini-Installation mit z.Zt. 3 SunRays, ist das eine enorme Vereinfachung und auch nicht teurer als drei PC's.

Next: Für Ute wird es ernst...

...Stay tuned.

Meine IT - 1

Teil 1: Motivationen


Damit habe ich mal angefangen. Aber das ist ja auch schon eine Weile her und ich bin heute etwas weiter.

So überzeugt ich in den 80'er und 90'er Jahren von der Idee des persönlichen PC's für jedermann war, so überzeugt bin ich heute vom Konzept der Ultra Thin Clients:


Wie jeder "IT-Professional", bin auch ich ein wandelndes "Support-Center" für Verwandte und Freunde. Außerdem entbrannte auch bei uns zu hause immer öfter der Streit um den Platz vor der Tastatur. Dies je intensiver, je mehr meine Frau sich zur Stütze des "E-Commerce" entwickelte (EBay & Co. lassen grüßen).

Also ging auch bei uns der Trend zum Zweit-PC, verbunden mit all den "netten" Begleiterscheinungen die jeder kennt der ein 100% SLA (Service Level Agreement) für seine Lieben zu erfüllen hat (ich rede hier natürlich nur von der IT).

Als sich dann 2001 Joshi zu uns gesellte, schwante mir schlimmes für meine administrative Zukunft.

Da ich seit 1999 für Sun Microsystems arbeite, lag die Idee auf SunRays umzustellen nahe. Dies um so mehr, da wir "Sunies" mittlerweile auch alle unsere Desktop Systeme gegen diese Ultra Thin Clients getauscht hatten.

Mich hatte das SunRay-Konzept voll überzeugt - Meine Frau noch nicht.

War ja auch klar: Unser SLA funktionierte aus ihrer Sicht ja auch prächtig. Also kein Grund Geld für etwas auszugeben was, für sie, bestenfalls genauso gut werden konnte (siehe auch hier).

Außerdem sagte Ihre Erfahrung, dass Änderungen an der häuslichen Infrastruktur die "quality of service" erst einmal verschlechtern. Das mit der Gewöhnungphase an neue Software (Windows versus Unix) habe ich deshab erst einmal für mich behalten...

...Teil 2 folgt.

Samstag, 10. Februar 2007

Wo bin ich...


Web 2.0 - das Internet mit Rückkanal - Plazes ist ein weiteres gutes Beispiel hierfür.

Sicher nicht Jedermann's Geschmack, aber zumindest ein schönes "Gimmick" für meinen Blog...

Die neue Sicht im Web 2.0


Wer sich darum Gedanken macht was Web 2.0 ist, findet ein Beispiel hier....

....und zum weiterdenken geht es hierlang.

Freitag, 9. Februar 2007

Nur cool...




Besser kann man ein Produkt nicht präsentieren:

Umorganisation

Folgenden Ausspruch kann man getrost auf Regierungen, Universitäten, Unternehmen und ebenso auf alle andere Institutionen von heute anwenden:


"Wir übten mit aller Macht,
aber immer, wenn wir begannen,
zusammengeschweißt zu werden,
wurden wir umorganisiert.


Ich habe später im Leben gelernt,
daß wir oft versuchen,
neuen Verhältnissen
durch Umorganisieren zu begegnen.


Es ist eine phantastische Methode!


Sie erzeugt die Illusion des Fortschritts,
wobei sie gleichzeitig Verwirrung schafft,
die Effektivität mindert
und demoralisierend wirkt."


GAIUS PETRONIUS (Römischer Feldherr, 80 n. Chr.)