Freitag, 26. Januar 2007

Frage #1



Nur mal so, aus Spaß an der Freude:

Wo waren Joshi und ich als wir dieses Foto machten?

Zur Info: Das Tierchen im Hintergrund ist ein Euplocephalus.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Das ist alt!



Das ist Ramses II. (* ca. 1298 v. Chr.; † 19. Juli 1213 v. Chr.).

Der Mann ist 3220 Jahre Tod. - Und doch können wir noch in sein Gesicht schauen!

Darüber hinaus wissen wir auch noch genau wer er war und was er getan hat.

Von wem der ca. 79 Mrd. anderen Menschen, die bisher gelebt haben, kann man das wohl noch behaupten? (ausser Ihm)

Mögen Sie Bush?

Ich bin kein Meinungsforscher und ich habe auch keine Ahnung wie das erfragte Stimmungsbild gerade so aussieht.

Wenn ich mich allerdings im Kreis meiner Bekannten und Kollegen um höre, dann ergibt die Antwort auf die Frage, was vom derzeitigen US-Präsidenten zu halten ist, nichts schmeichelhaftes.

Auch nach meinem Empfinden ist dieser Politiker nicht das was ich als einen Glücksgriff der Geschichte bezeichnen würde.

Warum ist das so?

Nun ja, der Versuch im WWW etwas positives über George W. zu finden ist aufwendiger als die Suche nach dem negativen.

Beeinflusst und das?

Oder ist es ganz einfach nur so, dass die Leistungen dieses Politikers überwiegend im negativen Bereich anzusiedeln sind? (Btw: Was ist eigentlich die Aufgabe der Politik?)

Oder missverstehen wir (Deutschen?) nur das ehrliche Bemühen eines Menschen, eine für uns alle bessere Zukunft zu gestalten?

Ich glaube nichts von all dem ist richtig:

Wir glauben auf der Suche nach dem Guten zu sein, sind aber verliebt in das Schlechte!

Deshalb ist unsere Bereitschaft an das negative zu glauben auch viel größer als die, das (immer auch vorhandene) positive zu suchen.

Und abgewägt wird auch selten.

Wer das nicht glaubt, kann ja mal verkleidet als „Bush-Fan“ zum nächsten Klassentreffen gehen...

Montag, 22. Januar 2007

Wenn ich morgens...


... in die Nachrichten schaue findet sich immer was:

Ob es darum geht, dass aufrichtige Reue genügt um, nach nahezu einem viertel Jahrhundert Haft, als RAF- Terrorist wieder frei zu kommen.

Oder wie der Klimawandel unser aller Leben beeinflusst.

Und natürlich noch Vieles mehr.

Vieles ist vergessen bevor ich es richtig zu Ende gelesen habe. Aber von Zeit zu Zeit beschäftigt mich eine Nachricht länger als normal, ohne dass ich immer gleich sagen könnte warum.

Eine Story über die Todesstrafe in Japan ist so ein Fall:

Nicht das hier eine, pazifistisch ausgerichtete, Industrienation an der Todesstrafe festhält. - Die Todesstrafe ist immer noch eher die Regel, denn die Ausnahme. - Nein, die Art und Weise wie hier mit den zum Tode Verurteilten umgegangen wird finde ich bemerkenswert:

"...Wäre das Seil an seinem Kinn hängen geblieben, hätte man die Hinrichtung am gleichen Tag wiederholt..."

Was mag in einem Menschen vorgehen der, am Hals aufgehängt, wieder abgehängt und dann noch einmal aufgehängt wird? Für mich klingt das wie die Steigerung von sterben: Zwei mal sterben!

Nun gut, denke ich mir, vielleicht haben Sie es ja verdient. Immerhin heisst es:

"...Zum Tod verurteilt wird in Japan nur, wer mindestens drei Menschen getötet hat. ..."

Aber dann kommt sofort dies:

"...Aber Familienangehörige zählen dabei nicht mit."

Spätestens jetzt muss ich kapitulieren, denn dies hat nichts mehr mit meiner Vorstellung von Gerechtigkeit zu tun. - Jedes Menschenleben ist einzig und gleich schützenswert! - Aber auch in Japan scheint man sich der Sache nicht ganz so sicher zu sein:

"...Denn in Japan werden Hinrichtungen grundsätzlich verheimlicht. ... Der Grund für die Verheimlichung ist, dass der Staat sich für seine Tat schämt..."

Wenn ein Staat die Größe hat sich zu schämen, dann verdient er unsere Hochachtung. Aber er sollte auch die Größe haben Konsequenzen aus seiner Scham zu ziehen und die Gründe hier für beseitigen...