Montag, 24. Dezember 2007

Frohe Weihnachten!

Posted by Picasa

Heute ist es so weit: Das letzte Türchen des Adventskalenders ist geöffnet, der schönste Tag des Jahres hat begonnen. Wir wünschen Allen heute Abend nicht nur viele Geschenke, sondern auch fröhliche und erholsame Weihnachten.

Samstag, 8. Dezember 2007

Montag, 19. November 2007

HDR

Joshi und ich waren gestern rund um Trebur unterwegs.

Für mich die Gelegenheit meine neue Kamera auszuprobieren. Die Olympus ist sicher nicht die High-End DSLR aber ich bin durchaus zufrieden.

Mit der Ausbeute habe ich dann etwas herumgespielt und auch einige HDR
(High Dynamic Range) Bilder montiert. Die Ergebnisse gefallen mir so gut, dass ich das wohl in Zukunft öfter machen werde....

Freitag, 2. November 2007

Balea

Seit Sonntag haben wir eine weitere Mitbewohnerin. Auch Balea ist eine "Russin" und stammt aus dem selben Wurf wie Baghira. Wer nun denkt (wir haben es gehofft), dass sich die zwei Schwestern auf anhieb verstehen, liegt leider falsch: Baghira verteidigt ihr Zuhause gegen die Neue. Aber das braucht seine Zeit.

Heute Nacht haben Beide in unserem Bett (mit Joshi und mir) Übernachtet. - Ich denke sie kommen sich langsam näher....

Montag, 15. Oktober 2007

Normal?

"Ich bin nicht normal! - Ich wer'd, bis ich tot bin, so bleiben!"

...Mein Sohn auf die Frage wann er sich wieder normal benehmen wird....

Dienstag, 9. Oktober 2007

Sun CEC 2007 in Las Vegas


This year Sun's CEC conference takes place in Las Vegas and many of my colleagues are there now.

But Sun would not be Sun if it did not take the opportunity to expand this event also into the virtual world.

So, the unhappy people like me got also the possibility to attend this in Second Live!


The only disadvantage is, that i do not have a slot machine in my office....



Dienstag, 2. Oktober 2007

Kindheitsträume

Randy Pausch ist Professor für Informatik, Mensch-Computer-Interaktion und Design an der Carnegie Mellon University. Ausserdem ist er unheilbar an einem Pankreaskarzinom erkrankt.

Das Video zeigt seinen "letzten Vortrag" unter dem Titel "Really achieving your childhood dreams".

Ich habe selten etwas glaubwürdigeres als Dies gesehen. - Die anderthalb Stunden lohnen sich wirklich!



(gefunden in Jörgs Blog)

Donnerstag, 30. August 2007

Freiheit als Preis der Sicherheit





Wenn ich die (mal wieder) aufgeflammte Diskussion über den "Bundes-Trojaner" verfolge, frage ich mich immer mehr nach der tatsächlichen Motivation hinter alle dem:

  • Terrorabwehr?
  • Organisierte Kriminalität?
  • Jagt auf Pädophile?

Natürlich will niemand (es sei denn er gehört zu einer dieser Gruppen), dass so jemand im Internet unbehelligt seinen Zielen nachgehen kann. Aber diese Leute werden wohl auch deshalb ins Feld geführt weil jeder, der die Maßnahmen gegen sie kritisiert sich unterschwellig dem Verdacht des Sympathisantentums aussetzt.

Ich glaube die wirkliche Motivation ist eine ganz Andere: Das Internet ist immer noch ein Bereich der sich einer umfassenden staatlichen Kontrolle entzieht. Wer nur halbwegs weis wie es geht, kann seine Aktivitäten problemlos verschleiern. Daran wird sich auch mit BundesTrojaner nichts ändern.

Denjenigen, deren Aufgabe nun mal die Bekämpfung von Verbrechen jeder Art ist, kann dies nicht recht sein, da man sich hier in einer Situation der Schwäche befindet: Der Alptraum eines jeden, für Sicherheit Verantwortlichen muß es sein, einmal erklären zu müssen warum er ein Ereignis wie die 3003 Toten vom 11. September 2001 nicht verhindern konnte.

Ich denke, dies ist die eigentliche Motivation hinter diesen Vorschlägen. - Es geht um die Angst seiner Verantwortung nicht gerecht zu werden.

Nur, was ist der Preis? - Stellen wir uns doch einmal die folgende Schlagzeile vor:


Nur das Rauchen versusacht noch mehr Tote als der Straßenverkehr. Also ist es doch nur verantwortlich gedacht dagegen etwas zu unternehmen - oder? (Versuch einer mal dagegen zu argumentieren)
Also, was tun? - Der Staat braucht Mittel um die Sicherheit seiner Bürger zu schützen. Aber genauso wichtig ist der staatliche Schutz der persönlichen Freiheit.

Und genau hier liegt das Problem: Die Sicherheit dardurch zu erhöhen indem man die Freiheit einschränkt ist eine menschliche Reaktion: Wer sich unsicher fühlt, fühlt sich auch unfrei. Wir müssen akzeptieren, dass das Eine der Preis des Anderen ist.

Aber wenn wir uns schon um unsere Sicherheit sorgen, dann sollten wir uns wenigstens um die realen Sicherheitsprobleme kümmern und erst mal das Autofahren verbieten....

Mittwoch, 25. Juli 2007

Freitag, 22. Juni 2007

Baghira II


Seit letztem Samstag (16.06) ist unsere Familie wieder komplett und die Kleine ist wirklich niedlich.
Mehr Bilder gibt es hier.

Montag, 21. Mai 2007

Baghira

Bald ist es soweit und unsere neue Mitbewohnerin wird einziehen.
Hier, schon mal vorab, einige Bilder:

Mittwoch, 18. April 2007

Alt & doch so passend...

...wer über Kostenreduktion nachdenkt, sollte auch dies bedenken:

Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zurück legen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

John Ruskin 1874, fotografiert von Lewis Carroll
John Ruskin 1874, fotografiert von Lewis Carroll

John Ruskin (* 8. Februar 1819 in London; † 20. Januar 1900 in Brantwood/Lancashire) war ein englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph.

Oh, Schäuble!

Wolfgang Schäuble ist ein Mensch dessen Schicksal (vor allem die Art wie er es meistert) uns allen zeigt, dass Schicksalsschläge und Behinderung keineswegs Gründe zur Resignation sein müssen. Hierfür verdient er alle Hochachtung und Respekt!

Aber es ist wie immer im Leben:

Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

Und - Wenn ich heute lese, dass unser Bundesinnenminister, für die Abwehr des Terrors, auch die Verfolgung Unschuldiger und sogar die Folter nicht grundsätzlich ablehnt, beschleicht mich schon die Angst, dass auch wir nicht allzu weit hiervon entfernt sind.

Viele von uns haben das Gefühl, dass der Weg den die US-Politik seid dem 11. September 2001 gegangen ist, nicht der richtige war. Vielleicht denken wir auch, dass dies im heutigen Deutschland so nicht möglich wäre. Aber Äußerungen wie oben zeigen nur zu deutlich, dass auch bei uns die Angst nur groß genug sein muss das vermeintliche Wohl vieler über das tatsächliche Wohl einzelner zu stellen.

Was wir alle akzeptieren müssen ist die Tatsache, dass die Welt kein absolut sicherer Ort ist - nie war - niemals sein wird! - Ich denke, gerade Herr Schäuble ist sich dessen sehr bewusst. Deswegen verstehe ich nicht warum gerade er so leichtfertig mit unserer Sicherheit umgeht.

Mittwoch, 21. März 2007

Sorry & Spass

Sorry, dass ich schon eine Weile nicht mehr geschrieben habe; - Es war einfach etwas stressig in letzter Zeit. Zur Entschädigung ein hübsches Bild, welches ein Sunnie einfach in seinem Blog haben muss:


Dienstag, 13. Februar 2007

Meine IT - 3

Teil 3 - Für Ute wird es ernst
Ich bin ein Mann, meine Frau nicht. Wo liegt der (nicht biologische) Unterschied? - Jeder Mann, der in einer festen Beziehung lebt kennt Ihn:

Wir lieben den Fortschritt und sind somit immer auf der Suche nach dem Neuen -> Jäger. Das ganze Gefasel von besser, schöner und weiter dient nur als Rechtfertigung für unsre Frauen, deren Wünsche eher auf das Bewährte und schon für gut befundene ausgerichtet sind -> Sammler (Remember: WAF).

Vor diesem Hintergrund war war mir doch etwas mulmig Ute, von Ihrem Windows PC weg, auf die JDS-Umgebung der SunRay zu migrieren. Für meine (jede?) Frau ist der Computer ein Werkzeug um z.B. Briefe zu schreiben oder im Internet einkaufen zu gehen. Sie möchte nicht, bei jeder kleinen Änderung, neu lernen müssen wie das Geht. - Und ganz ehrlich - Unterschiede gibt es natürlich schon: StarOffice ist nicht 100% identisch zu Word und Firefox/Thunderbird geht auch nicht ganz genauso wie IE und Outlook (meine Kunden verhalten sich übrigens manchmal auch so).

Was tun? - Die Sache hübsch verpacken! - Ich hab Ihr dieses Schätzschen auf den Schreibtisch gestellt:


Tja, und man glaubt es kaum, Sie war entzückt:
  • Jede menge Platz. -Vorallem unter dem Schreibtisch für die Knie.
  • Kein Krach.
  • Keine hässlichen Kabelverhaue in denen immer der Wischmob hängenbleibt.
Was soll ich sagen? Nicht die Technik hat überzeugt, sondern die Ästhetik. Die Vorteile der SunRay an sich hat mein Schatz so nebenbei mitgenommen:

"Ja, ganz nett, daß ich nicht mehr auf das Starten des Rechners warten muß und einfach nur diese Karte reinschieben kann um genau da weiter zu machen wo ich gestern aufgehört habe. Aber für so was hab ich ja Dich."

- Ich liebe Ute! -

Jetzt aber genug von der holden Weiblichkeit. - Im 4. Teil wird's männlich! -

Stay tuned!

Sonntag, 11. Februar 2007

Meine IT - 2

Teil 2 - Der Weg


Ute's Arbeitsplatz anno 2002. - Wie man sieht, übt der Computer auch schon auf Joshi seine Anziehungskraft aus. Wobei (Murphy sei Dank), der erste Knopf den mein Sohn je drückte der Reset-Taster war. Dies natürlich, gerade bevor Ute's Memoiren zum ersten Mal gespeichert werden sollten - ich hab's natürlich (in nur ganz wenigen Nächten) geschafft, alles aus den TEMP-Dateien zu rekonstruieren.

2003 kam dann meine erste richtige "Sun" ins Haus: Eine Ultra 60 die schon viele Jahre als Engineering Workstation bei meinem Lieblings-Automobilherteller hinter sich, und eine glänzende Zukunft als SunRay Server, bei mir vor sich hatte.

mein "Schweinestall" vor dem Umbau

Außerdem hatten wir, Joshi war schließlich in mein Arbeitszimmer eingezogen, einen alten Schweinestall auf unserem Grundstück zu meinem neuen "Home Office" umgebaut (bitte keine Vergleiche!). Also der ideale Zeitpunkt für meine Migration!

Um das mit dem WAF erträglich zu halten, beschloss ich Ute's Arbeitsplatz erst einmal unangetastet zu lassen. Lediglich den Reset-Taster habe ich abgeklemmt.

Die Installation von Solaris auf der Workstation ging recht flott und auch die SunRay Server Software lies sich erstaunlich einfach installieren (es gibt übrigens auch eine x86 Version von Solaris und der SunRay Software).

Da die komplette Solaris Distribution verwendete, wurden auch gleich alle nötigen Anwendungen mit installiert. Alles in Allem eine Sache von einem knappen Nachmittag. Jetzt noch die, vorläufig nur geliehene, SunRay an den Switch anschließen und fertig war die Laube.

Von nun an ging alles über die SunRay ("CONSOLE" Eintag in der /etc/default/login nicht vergessen): User anlegen, einrichten von Mail etc. - alles kein Problem! Bis wirklich alles lief war gut ein Tag vergangen.

Wer jetzt sagt, dass das Einrichten eines PC's auch nicht länger dauert hat recht, vergisst aber etwas ganz Entscheidendes:

  • Eine U60 (2 CPU's, 2GB Memory & 2x36GB HDD) als SunRay Server verträgt locker 10 oder mehr Clients- moderne Systeme sind da noch um Klassen besser.
  • Das hinzufügen einer weiteren Arbeitstation beschränkt sich auf das anschließen der SunRay. Ein weiterer PC muß komplett installiert werden. Jede Wartung geschieht zentral auf dem Server und somit auch nur einmal.

D.h. je mehr PC's ersetzt werden, je einfacher und preiswerter wird die Sache, selbst für meine Mini-Installation mit z.Zt. 3 SunRays, ist das eine enorme Vereinfachung und auch nicht teurer als drei PC's.

Next: Für Ute wird es ernst...

...Stay tuned.

Meine IT - 1

Teil 1: Motivationen


Damit habe ich mal angefangen. Aber das ist ja auch schon eine Weile her und ich bin heute etwas weiter.

So überzeugt ich in den 80'er und 90'er Jahren von der Idee des persönlichen PC's für jedermann war, so überzeugt bin ich heute vom Konzept der Ultra Thin Clients:


Wie jeder "IT-Professional", bin auch ich ein wandelndes "Support-Center" für Verwandte und Freunde. Außerdem entbrannte auch bei uns zu hause immer öfter der Streit um den Platz vor der Tastatur. Dies je intensiver, je mehr meine Frau sich zur Stütze des "E-Commerce" entwickelte (EBay & Co. lassen grüßen).

Also ging auch bei uns der Trend zum Zweit-PC, verbunden mit all den "netten" Begleiterscheinungen die jeder kennt der ein 100% SLA (Service Level Agreement) für seine Lieben zu erfüllen hat (ich rede hier natürlich nur von der IT).

Als sich dann 2001 Joshi zu uns gesellte, schwante mir schlimmes für meine administrative Zukunft.

Da ich seit 1999 für Sun Microsystems arbeite, lag die Idee auf SunRays umzustellen nahe. Dies um so mehr, da wir "Sunies" mittlerweile auch alle unsere Desktop Systeme gegen diese Ultra Thin Clients getauscht hatten.

Mich hatte das SunRay-Konzept voll überzeugt - Meine Frau noch nicht.

War ja auch klar: Unser SLA funktionierte aus ihrer Sicht ja auch prächtig. Also kein Grund Geld für etwas auszugeben was, für sie, bestenfalls genauso gut werden konnte (siehe auch hier).

Außerdem sagte Ihre Erfahrung, dass Änderungen an der häuslichen Infrastruktur die "quality of service" erst einmal verschlechtern. Das mit der Gewöhnungphase an neue Software (Windows versus Unix) habe ich deshab erst einmal für mich behalten...

...Teil 2 folgt.

Samstag, 10. Februar 2007

Wo bin ich...


Web 2.0 - das Internet mit Rückkanal - Plazes ist ein weiteres gutes Beispiel hierfür.

Sicher nicht Jedermann's Geschmack, aber zumindest ein schönes "Gimmick" für meinen Blog...

Die neue Sicht im Web 2.0


Wer sich darum Gedanken macht was Web 2.0 ist, findet ein Beispiel hier....

....und zum weiterdenken geht es hierlang.

Freitag, 9. Februar 2007

Nur cool...




Besser kann man ein Produkt nicht präsentieren:

Umorganisation

Folgenden Ausspruch kann man getrost auf Regierungen, Universitäten, Unternehmen und ebenso auf alle andere Institutionen von heute anwenden:


"Wir übten mit aller Macht,
aber immer, wenn wir begannen,
zusammengeschweißt zu werden,
wurden wir umorganisiert.


Ich habe später im Leben gelernt,
daß wir oft versuchen,
neuen Verhältnissen
durch Umorganisieren zu begegnen.


Es ist eine phantastische Methode!


Sie erzeugt die Illusion des Fortschritts,
wobei sie gleichzeitig Verwirrung schafft,
die Effektivität mindert
und demoralisierend wirkt."


GAIUS PETRONIUS (Römischer Feldherr, 80 n. Chr.)

Freitag, 26. Januar 2007

Frage #1



Nur mal so, aus Spaß an der Freude:

Wo waren Joshi und ich als wir dieses Foto machten?

Zur Info: Das Tierchen im Hintergrund ist ein Euplocephalus.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Das ist alt!



Das ist Ramses II. (* ca. 1298 v. Chr.; † 19. Juli 1213 v. Chr.).

Der Mann ist 3220 Jahre Tod. - Und doch können wir noch in sein Gesicht schauen!

Darüber hinaus wissen wir auch noch genau wer er war und was er getan hat.

Von wem der ca. 79 Mrd. anderen Menschen, die bisher gelebt haben, kann man das wohl noch behaupten? (ausser Ihm)

Mögen Sie Bush?

Ich bin kein Meinungsforscher und ich habe auch keine Ahnung wie das erfragte Stimmungsbild gerade so aussieht.

Wenn ich mich allerdings im Kreis meiner Bekannten und Kollegen um höre, dann ergibt die Antwort auf die Frage, was vom derzeitigen US-Präsidenten zu halten ist, nichts schmeichelhaftes.

Auch nach meinem Empfinden ist dieser Politiker nicht das was ich als einen Glücksgriff der Geschichte bezeichnen würde.

Warum ist das so?

Nun ja, der Versuch im WWW etwas positives über George W. zu finden ist aufwendiger als die Suche nach dem negativen.

Beeinflusst und das?

Oder ist es ganz einfach nur so, dass die Leistungen dieses Politikers überwiegend im negativen Bereich anzusiedeln sind? (Btw: Was ist eigentlich die Aufgabe der Politik?)

Oder missverstehen wir (Deutschen?) nur das ehrliche Bemühen eines Menschen, eine für uns alle bessere Zukunft zu gestalten?

Ich glaube nichts von all dem ist richtig:

Wir glauben auf der Suche nach dem Guten zu sein, sind aber verliebt in das Schlechte!

Deshalb ist unsere Bereitschaft an das negative zu glauben auch viel größer als die, das (immer auch vorhandene) positive zu suchen.

Und abgewägt wird auch selten.

Wer das nicht glaubt, kann ja mal verkleidet als „Bush-Fan“ zum nächsten Klassentreffen gehen...

Montag, 22. Januar 2007

Wenn ich morgens...


... in die Nachrichten schaue findet sich immer was:

Ob es darum geht, dass aufrichtige Reue genügt um, nach nahezu einem viertel Jahrhundert Haft, als RAF- Terrorist wieder frei zu kommen.

Oder wie der Klimawandel unser aller Leben beeinflusst.

Und natürlich noch Vieles mehr.

Vieles ist vergessen bevor ich es richtig zu Ende gelesen habe. Aber von Zeit zu Zeit beschäftigt mich eine Nachricht länger als normal, ohne dass ich immer gleich sagen könnte warum.

Eine Story über die Todesstrafe in Japan ist so ein Fall:

Nicht das hier eine, pazifistisch ausgerichtete, Industrienation an der Todesstrafe festhält. - Die Todesstrafe ist immer noch eher die Regel, denn die Ausnahme. - Nein, die Art und Weise wie hier mit den zum Tode Verurteilten umgegangen wird finde ich bemerkenswert:

"...Wäre das Seil an seinem Kinn hängen geblieben, hätte man die Hinrichtung am gleichen Tag wiederholt..."

Was mag in einem Menschen vorgehen der, am Hals aufgehängt, wieder abgehängt und dann noch einmal aufgehängt wird? Für mich klingt das wie die Steigerung von sterben: Zwei mal sterben!

Nun gut, denke ich mir, vielleicht haben Sie es ja verdient. Immerhin heisst es:

"...Zum Tod verurteilt wird in Japan nur, wer mindestens drei Menschen getötet hat. ..."

Aber dann kommt sofort dies:

"...Aber Familienangehörige zählen dabei nicht mit."

Spätestens jetzt muss ich kapitulieren, denn dies hat nichts mehr mit meiner Vorstellung von Gerechtigkeit zu tun. - Jedes Menschenleben ist einzig und gleich schützenswert! - Aber auch in Japan scheint man sich der Sache nicht ganz so sicher zu sein:

"...Denn in Japan werden Hinrichtungen grundsätzlich verheimlicht. ... Der Grund für die Verheimlichung ist, dass der Staat sich für seine Tat schämt..."

Wenn ein Staat die Größe hat sich zu schämen, dann verdient er unsere Hochachtung. Aber er sollte auch die Größe haben Konsequenzen aus seiner Scham zu ziehen und die Gründe hier für beseitigen...